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Google Ads vs Microsoft Ads: Suchplattformen im Vergleich

Google Ads dominiert das Suchmaschinenwerbung mit über 90 % Marktanteil weltweit, aber Microsoft Ads (früher Bing Ads) bedient ein spezifisches Publikum, das viele Werbetreibende übersehen. Microsoft erreicht Nutzer über Bing, Yahoo, AOL und zunehmend über Copilot-KI-Integrationen – ein Publikum, das tendenziell älter, einkommensreicher und stärker Desktop-orientiert ist.

Die eigentliche Frage ist nicht, welche Plattform du wählen sollst, sondern ob Microsoft Ads einen Teil deines Budgets neben Google verdient. Für viele B2B-Werbetreibende und bestimmte E-Commerce-Segmente lautet die Antwort klar: Ja.

Dieser Vergleich beleuchtet die praktischen Unterschiede bei Kosten, Reichweite, Targeting und Performance – damit du entscheiden kannst, ob Microsoft Ads deiner Paid-Search-Strategie inkrementellen Wert hinzufügt.

Direkter Vergleich

Merkmal Google Ads Google Ads
Marktanteil ~92 % der globalen Suchanfragen ~3 % global, ~6–8 % in den USA
Cost per Click Höher – mehr Wettbewerb Durchschnittlich 20–35 % niedrigere CPCs
Zielgruppen-Demografie Breit, alle Altersgruppen Eher älter (35+), höheres Einkommen, Desktop-lastig
Kaufabsicht Hoch Hoch (gleiches Suchverhalten)
Am besten für Maximale Reichweite und Volumen Inkrementelle Conversions zu niedrigerem CPA
Kampagnenimport Nicht vorhanden – primäre Plattform Direkter Import aus Google Ads möglich

Stärken von Google Ads

  • Deutlich größeres Suchvolumen liefert mehr Daten für die Optimierung und schnelleres Lernen
  • Fortschrittlichere Automatisierungsfeatures wie Performance Max und Smart Bidding
  • Tiefere Integration ins Google-Ökosystem (YouTube, Gmail, Display Network)
  • Mehr Drittanbieter-Integrationen für Gebotsmanagement und Reporting
  • Größere Advertiser-Community mit mehr Ressourcen und Benchmarks

Stärken von Google Ads

  • Deutlich niedrigere CPCs – typischerweise 20–35 % günstiger als Google für dieselben Keywords
  • Einkommensstärkeres Publikum konvertiert bei Premiumprodukten oft besser
  • Weniger Wettbewerb bedeutet höhere Anzeigenpositionen zu niedrigeren Kosten
  • LinkedIn-Profil-Targeting verfügbar (exklusiv für Microsoft Ads)
  • Kampagnenimport-Funktion macht das Setup trivial, wenn Google Ads bereits läuft

Wann Google Ads nutzen

Google Ads sollte deine primäre Suchplattform in fast jedem Szenario sein. Das schiere Volumen an Suchanfragen bedeutet, dass es in der Regel den Großteil deiner Paid-Search-Conversions generiert. Starte hier, optimiere bis zur Profitabilität und baue deine Keyword-Strategie und Landingpages auf Google-Suchdaten auf.

Wann Google Ads nutzen

Microsoft Ads eignet sich als sekundärer Kanal, sobald deine Google-Ads-Kampagnen profitabel sind. Importiere deine besten Google-Kampagnen zu Microsoft, passe die Gebote um 20–30 % nach unten an und generiere inkrementelle Conversions zu niedrigerem CPA. Besonders wertvoll für B2B-Werbetreibende mit LinkedIn-Targeting, Branchen mit älterer Zielgruppe und USA-fokussierte Kampagnen.

Unser Fazit

Google Ads ist aus gutem Grund die primäre Suchplattform – sie hat das Volumen, die Features und das Ökosystem. Überspringe Google nicht zugunsten von Microsoft.

Microsoft Ads ist jedoch einer der besten inkrementellen Kanäle überhaupt. Werbetreibende, die profitable Google-Kampagnen zu Microsoft importieren, sehen typischerweise 10–20 % mehr Conversions zu 20–35 % niedrigerem CPA. Das ist Geld, das die meisten Werbetreibenden auf dem Tisch lassen.

Unsere Empfehlung: Zuerst Profitabilität bei Google aufbauen, dann auf Microsoft erweitern. Die Import-Funktion macht das fast mühelos, und der geringere Wettbewerb bedeutet, dass deine Google-optimierten Anzeigen bei Bing oft noch besser performen.

Häufige Fragen

Ja, insbesondere in den USA, wo Bing einen Marktanteil von 6–8 % hat. Das Publikum ist kleiner, konvertiert aber durch höheres Einkommen und geringere Werbeermüdung oft besser. Niedrigere CPCs bedeuten zudem, dass dein Budget weiter reicht.

Ja. Microsoft Ads bietet ein integriertes Import-Tool, das Kampagnenstruktur, Keywords, Anzeigen und Einstellungen aus Google Ads kopiert. Du kannst wiederkehrende Importe planen, um Kampagnen synchron zu halten.

Starte mit 10–15 % deines Google-Ads-Budgets. Wenn die Performance stark ist, skaliere hoch. Viele Werbetreibende finden einen Sweetspot bei 15–25 % des gesamten Suchbudgets auf Microsoft.

Google hat das Volumen, aber Microsoft bietet einzigartiges B2B-Targeting durch LinkedIn-Profildaten – Unternehmen, Branche und Jobtitel-Targeting. Für B2B-Werbetreibende ist die Kombination beider Plattformen mit LinkedIn-Targeting auf Microsoft eine starke Strategie.

Lässt du Conversions liegen?

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