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Consent Mode

Datenschutz & Tracking

Definition

Google Consent Mode ist ein Framework, das das Verhalten von Google-Tags basierend auf Nutzer-Einwilligungen anpasst. Es ermöglicht datenschutzkonformes Tracking, indem es die Datenerfassung modifiziert, wenn Nutzer Cookies ablehnen, und Modeling nutzt, um Messlücken zu füllen.

Consent Mode v2, seit März 2024 für EWR-Werbetreibende Pflicht, führt zwei zusätzliche Signale ein: ad_user_data und ad_personalization, neben analytics_storage und ad_storage. Wenn ein Nutzer ablehnt, senden Tags cookielose Pings. Google modelliert dann die fehlenden Conversions.

Ohne Consent Mode stehen Werbetreibende vor einer binären Wahl: alle tracken (DSGVO-Verstoß) oder die gesamte Messung für nicht einwilligende Nutzer verlieren (30–70 % der Conversion-Daten in Europa verlieren). Consent Mode bietet einen konformen Mittelweg.

Integriere dein CMP mit Google-Tags über die Consent Mode API. Wenn ein Nutzer akzeptiert, feuern Tags normal. Wenn er ablehnt, senden Tags begrenzte Pings (Seiten-URL, Zeitstempel, User Agent) ohne Cookies. Google modelliert Conversions aus diesen Pings.

Consent Mode ist Pflicht für Google Ads Remarketing und Conversion-Tracking im EWR. Ohne ihn kannst du keine Remarketing-Audiences aufbauen oder Conversions für EU-Nutzer melden, die Cookies ablehnen.

Häufige Fragen

Für EWR-Werbetreibende mit Google Ads oder GA4 ja — seit März 2024. Ohne ihn schränkt Google Remarketing-Listen und Conversion-Reporting für EU-Traffic ein.

Nein. Du brauchst weiterhin ein CMP zur Einwilligungserhebung. Consent Mode ist die technische Brücke zwischen deinem CMP und den Google-Tags.

Google gibt an, dass modellierte Conversions innerhalb von 5 % der tatsächlichen liegen. Die Genauigkeit verbessert sich mit mehr einwilligenden Nutzern als Trainingsdaten.

Probleme mit Einwilligung und Tracking?

Wir implementieren Consent Mode v2 mit Server-Side Tracking für akkurate, konforme Messung.