Zero-Party-Data
Daten & TargetingDefinition
Zero-Party-Data sind Informationen, die ein Kunde dir bewusst und von sich aus mitteilt, etwa Praeferenzen, Absichten, Interessen und Antworten aus Umfragen. Anders als First-Party-Data, die du aus dem Verhalten beobachtest, werden Zero-Party-Data freiwillig geteilt. Das macht sie zugleich praeziser und einfacher rechtssicher fuer Personalisierung und Targeting nutzbar.
Zero-Party-Data sind das sauberste Signal, das du haben kannst, weil der Kunde es dir absichtlich gibt. Sagt dir jemand seine Konfektionsgroesse, sein Budget, das Problem, das er loesen will, oder welche Inhalte er erhalten moechte, musst du nichts mehr ableiten. Das ist der entscheidende Unterschied zu First-Party-Data: First-Party-Data ist, was du beobachtest (aufgerufene Seiten, gekaufte Produkte, Verweildauer), Zero-Party-Data ist, was die Person ausdruecklich erklaert. Beobachtung kann falsch oder mehrdeutig sein, eine erklaerte Praeferenz fast nie.
Fuer Werbetreibende wird das wichtiger, je mehr Third-Party-Cookies verschwinden und das Ableiten aus Verhalten schwieriger wird. Zero-Party-Data liefert dir die Absicht direkt aus der Quelle, und die kannst du in Segmentierung, E-Mail-Strecken, On-Site-Personalisierung und Audience-Listen fuer die Werbeplattformen einspeisen. Ein Quiz, das einen neuen Besucher fragt, wonach er sucht, ein Praeferenzcenter im Newsletter oder eine kurze Umfrage nach dem Kauf erzeugen alle Daten, mit denen du sofort arbeiten kannst. Weil der Kunde sich entschieden hat zu teilen, ist die Rechtsgrundlage meist klarer und der Vertrauensverlust geringer als bei verdecktem Tracking.
Du sammelst Zero-Party-Data ueber klare, wertvolle Tauschgeschaefte: Produktfinder-Quizze, Praeferenzcenter, Onboarding-Fragen, Umfragen, Wunschlisten und Polls. Der Kunde gibt Informationen und bekommt dafuer etwas Nuetzliches, etwa bessere Empfehlungen, relevante Angebote oder ein persoenliches Erlebnis. Du speicherst die Angaben dann am Kundenprofil in deinem CRM oder einer CDP und aktivierst sie, zum Beispiel indem du eingewilligte Segmente in Customer Match hochlaedst, Landingpages anpasst oder die passende E-Mail-Strecke ausloest. Der Tausch muss fair wirken, der Gegenwert also echt und unmittelbar sein.
Zero-Party-Data ist wichtig, weil sie dauerhaft und praezise ist und zunehmend der am besten begruendbare Weg zur Personalisierung. Waehrend die Datenschutzregeln strenger werden und Cookies verschwinden, werden die Daten, die Kunden dir freiwillig geben, zu einem echten Vermoegenswert, den Wettbewerber nicht kopieren oder kaufen koennen. Sie ermoeglicht schaerferes Targeting, besser konvertierende Personalisierung und staerkere Bindung, und das ohne den rechtlichen und ethischen Ballast, Menschen ohne ihr Wissen zu tracken. Wer in die saubere Erhebung investiert, sticht beim Targeting jene aus, die Absicht noch aus verblassenden Verhaltenssignalen erraten.
Verwandte Begriffe
Relevante Leistungen
Häufige Fragen
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Zero-Party-Data teilt der Kunde absichtlich mit, etwa eine genannte Praeferenz oder ein Budget. First-Party-Data beobachtest du aus dem Verhalten, etwa aufgerufene Seiten oder gekaufte Artikel. Zero-Party-Data ist praeziser, weil sie das Raten beseitigt, First-Party-Data erfasst dagegen, was Menschen wirklich tun statt was sie sagen.
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Ueber faire Tauschgeschaefte: Produktquizze, Praeferenzcenter, Onboarding-Fragen, Wunschlisten und Umfragen. Der Kunde teilt Informationen und bekommt dafuer bessere Empfehlungen oder relevante Angebote. Entscheidend ist, nur das zu fragen, was du wirklich nutzt, und einen echten Gegenwert zu bieten, sonst brechen die Abschlussraten ein.
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Nein. Es geht weiterhin um personenbezogene Daten, die eine Rechtsgrundlage, Transparenz ueber die Nutzung und die Wahrung der Kundenrechte brauchen. Der Vorteil ist, dass Einwilligung und Zweck meist klar sind, weil die Person aktiv geteilt hat. Das macht die rechtskonforme Aktivierung deutlich einfacher als bei verdecktem Tracking.
Aus geteilten Praeferenzen wird schaerferes Targeting
Wir helfen dir, Zero-Party-Data richtig zu sammeln und ueber deine Werbeplattformen zu aktivieren, damit dein Targeting und deine Personalisierung auf dem beruhen, was Kunden dir wirklich gesagt haben, statt auf Cookies, die verschwinden.