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Was kostet eine Google Ads Agentur 2026?

Die drei Honorarmodelle erklaert, echte DACH-Preisspannen und wie du erkennst, ob du fuer Ergebnisse oder nur fuer Aktivitaet zahlst.

Stand: 2026-06
Calculator, euro coins and an ascending bar chart representing advertising costs

Kurzantwort

Google Ads Agenturen im DACH-Raum verlangen fuer die Betreuung typischerweise 500 bis 2.500 Euro pro Monat oder 10 bis 20 Prozent vom Werbebudget, manchmal eine Mischung aus beidem. Kleine Konten zahlen oft eine Pauschale von 500 bis 1.000 Euro, groessere oder komplexere Konten 1.500 Euro und mehr. Ein einmaliges Setup oder Audit kostet je nach Umfang 500 bis 3.000 Euro.

Preisspannen im Überblick

Position Spanne Hinweis
Monatspauschale (kleines Konto) 500 bis 1.000 Euro Ein Markt, wenige Kampagnentypen
Monatspauschale (mittel bis gross) 1.000 bis 2.500 Euro Mehrere Kampagnen, mehrere Maerkte, tieferes Reporting
Prozent vom Werbebudget 10 bis 20 Prozent Niedrigerer Prozentsatz bei steigendem Budget
Einmaliges Konto-Setup 1.000 bis 3.000 Euro Struktur, Tracking, erste Kampagnen
Eigenstaendiges Audit 500 bis 1.500 Euro Wird bei Beauftragung oft angerechnet
Stundensatz (Ad-hoc-Arbeit) 80 bis 180 Euro/Stunde Erfahrene Spezialisten am oberen Ende
Freelancer pro Monat (Alternative) 500 bis 1.500 Euro Direkte erfahrene Betreuung, weniger Overhead
Mindestbudget der meisten Agenturen 1.500 bis 3.000 Euro/Monat Darunter frisst die Gebuehr den Ertrag

Was die Kosten beeinflusst

Honorarmodell

Der Prozentsatz vom Budget skaliert mit deinem Spend, das ist einfach, kann aber Anreize verzerren, weil die Agentur mehr verdient, wenn du mehr ausgibst. Eine Pauschale ist planbar und belohnt Effizienz. Hybride begrenzen den Prozentsatz mit einer Untergrenze, damit auch kleine Konten Betreuung bekommen.

Kontogroesse und Komplexitaet

Eine Such-Kampagne in einem Markt ist guenstig zu fahren. Mehrlaendrige, mehrsprachige Shopping-, Performance-Max-, YouTube- und Demand-Gen-Kampagnen mit Offline-Conversion-Import sind eine voellig andere Aufgabe, und die Gebuehr spiegelt die noetigen Stunden und das Koennen wider.

Senioritaet der Leute an deinem Konto

Es gibt einen echten Unterschied zwischen einem Junior, der 30 Konten per Checkliste betreut, und einem Senior-Strategen, der eine Handvoll besitzt. Du zahlst fuer Urteilsvermoegen, nicht nur fuer Stunden. Billige Pauschalen bedeuten oft weniger erfahrene Haende und mehr Automatik auf Autopilot.

Leistungsumfang

Reine Kampagnenbetreuung hat einen Preis. Kommen Landingpage-Arbeit, Feed-Management, Creatives, GA4- und Looker-Studio-Reporting oder CRO dazu, steigt die Gebuehr. Klaere genau, was enthalten ist, bevor du zwei Angebote vergleichst.

Reporting und Kommunikation

Ein monatliches PDF ist guenstig. Live-Dashboards, regelmaessige Strategie-Calls und proaktive Empfehlungen kosten in der Lieferung mehr. Entscheide, wie viel Einblick und Kontakt du wirklich brauchst, und zahle fuer dieses Niveau, nicht mehr.

Vertragsbedingungen

Lange Bindefristen koennen den Monatspreis senken, fesseln dich aber, wenn die Leistung enttaeuscht. Monatlich kuendbar ist flexibler, aber manchmal etwas teurer. Die sichersten Modelle lassen dein Konto in deinem Besitz, ohne Bindung.

Budget-Beispiele aus der Praxis

Kleinbetrieb, 1.500 Euro Werbebudget

500 bis 800 Euro/Monat Betreuung

Hier ergibt eine Pauschale Sinn, denn 15 Prozent vom Budget waeren zu wenig fuer echte Arbeit. Ein Markt, schlanke Suche, monatlicher Austausch. Gesamtausgabe etwa 2.000 bis 2.300 Euro inklusive Werbebudget.

E-Commerce, 8.000 Euro Werbebudget

1.000 bis 1.500 Euro/Monat Betreuung

Entweder eine Pauschale oder rund 12 bis 15 Prozent vom Budget. Shopping plus Performance Max, Feed-Arbeit, Markenschutz, woechentliche Optimierung. Reporting ueber Looker Studio mit ROAS als zentraler Kennzahl.

B2B, 15.000 Euro Werbebudget, DACH-weit

1.800 bis 2.500 Euro/Monat Betreuung

Oft ein Hybrid: eine Grundpauschale plus ein kleiner Prozentsatz. Mehrlaendrige Suche, CRM-verbundener Conversion-Import, Strategie-Calls, Reporting auf qualifizierte Leads. Die Gebuehr kauft Senior-Strategie, nicht nur Konto-Pflege.

So senkst du die Kosten

  • Passe das Modell an dein Budget an. Unter 3.000 Euro im Monat schlaegt eine Pauschale fast immer den Prozentsatz. Ueber 20.000 kann ein Prozentsatz schnell teuer werden.
  • Bestehe darauf, dein Google Ads Konto selbst zu besitzen. Wenn die Agentur es besitzt, verlierst du beim Wechsel deine Daten und Historie, ein versteckter Wechselkostenfaktor.
  • Frag, wer im Tagesgeschaeft wirklich an deinem Konto arbeitet, mit Name und Senioritaet. Pitches fuehren oft Leute, die du nie wieder siehst.
  • Starte mit einem Audit, bevor du einen langen Vertrag unterschreibst. Ein gutes Audit fuer 500 bis 1.500 Euro zeigt dir, ob die Agentur dein Geschaeft versteht.
  • Meide Modelle, bei denen die Agentur davon profitiert, dass du mehr ausgibst. Eine Pauschale oder ein Hybrid haelt die Anreize auf Effizienz ausgerichtet.
  • Sei vorsichtig bei verdaechtig billigen Pauschalen. Bei 250 Euro im Monat fuehrt dich jemand auf Autopilot, und die Verschwendung uebersteigt die Ersparnis bei Weitem.

Die Preisgestaltung von Google Ads Agenturen laeuft auf drei Modelle hinaus, und sie zu verstehen schuetzt dich vor Ueberzahlung. Das erste ist ein Prozentsatz vom Werbebudget, meist 10 bis 20 Prozent, verbreitet und einfach, aber mit einem leisen Haken: Die Agentur verdient mehr, wenn du mehr ausgibst, also ist der Anreiz, Verschwendung kompromisslos zu kappen, schwaecher als er sein sollte. Das zweite ist eine feste Monatspauschale, typischerweise 500 bis 2.500 Euro, planbar und belohnt die Agentur dafuer, dein Budget haerter arbeiten zu lassen. Das dritte ist ein Hybrid, eine Grundgebuehr plus kleiner Prozentsatz, der zu skalierenden Konten passt, weil er auf kleinen Budgets Betreuung sichert und die Agentur am Wachstum teilhaben laesst.

Was du fuer die Gebuehr tatsaechlich bekommst, schwankt enorm, und genau hier verbrennen sich Kaeufer. Eine 500-Euro-Pauschale und eine 2.000-Euro-Pauschale koennen beide 'Google Ads Betreuung' heissen, aber die eine ist vielleicht ein Junior, der das Konto zweimal im Monat per Checkliste anfasst, die andere ein Senior-Stratege, der Struktur, Tracking, Feed, Landingpages und Reporting verantwortet. Bevor du Angebote vergleichst, kläre den Umfang: wer arbeitet am Konto, wie oft, was ist enthalten und wie wird die Leistung berichtet. Wir entpacken das im Detail in unserem Beitrag dazu, [was du von einer Google Ads Agentur erwarten kannst](/resources/google-ads-agency-what-to-expect).

Die Zahl, die entscheidet, ob eine Agentur ueberhaupt Sinn ergibt, ist dein Werbebudget. Unter rund 1.500 Euro im Monat fressen die Gebuehren zu viel vom Ertrag, und du faehrst oft besser mit einem Freelancer oder einem strukturierten Eigenbetrieb. Zwischen 1.500 und 10.000 Euro bietet eine Pauschale oder ein Freelancer meist das beste Preis-Leistungs-Verhaeltnis. Darueber kann ein Prozent- oder Hybridmodell sich lohnen, weil die Komplexitaet ein volles Team rechtfertigt. Vergleiche die Abwaegungen in unserem Blick auf [Agentur gegen Freelancer](/de/vergleich/agency-vs-freelancer), denn die richtige Antwort haengt von Budget, Komplexitaet und davon ab, wie viel du selbst anpacken willst.

Zwei Vertragsdetails wiegen schwerer als die Hauptgebuehr. Erstens die Konto-Hoheit: Behalte dein Google Ads Konto immer auf deinen eigenen Namen. Besitzt die Agentur es, verlierst du beim Weggang deine Kampagnen-Historie, Conversion-Daten und das Gelernte, ein echter Verlust und eine stille Bindung. Zweitens die Bindefrist: Lange Vertraege druecken vielleicht den Monatspreis, fesseln dich aber, wenn die Ergebnisse enttaeuschen, waehrend monatlich kuendbar die Agentur ehrlich haelt. Eine selbstbewusste Agentur muss dich nicht anketten. Starte mit einem Audit, behalte die Hoheit und urteile nach Ergebnissen, nicht nach dem Glanz der Pitch-Folien.

Häufige Fragen

Die meisten DACH-Agenturen verlangen 500 bis 2.500 Euro pro Monat oder 10 bis 20 Prozent vom Werbebudget. Kleine Konten zahlen meist eine Pauschale von 500 bis 1.000 Euro, groessere oder mehrlaendrige Konten 1.500 Euro und mehr. Setup und Audits sind separate Einmalgebuehren.

Das haengt von deinem Budget ab. Unter rund 3.000 Euro im Monat gewinnt fast immer die Pauschale, weil ein Prozentsatz zu klein fuer echte Arbeit waere. Ueber 20.000 Euro kann ein Prozentsatz teuer werden, dann ergibt ein Hybrid oder gedeckeltes Modell mehr Sinn.

Als Faustregel rund 1.500 bis 3.000 Euro Werbebudget im Monat. Darunter verschlingen die Gebuehren zu viel vom Ertrag, und ein Freelancer oder ein begleiteter Eigenbetrieb ist meist die bessere Wahl.

Solltest du, immer. Bestehe darauf, dass das Konto unter deiner eigenen Hoheit erstellt wird und du Admin-Zugriff behaeltst. Besitzt die Agentur es, verlierst du beim Weggang Daten und Historie, ein versteckter und vermeidbarer Wechselkostenfaktor.

Ein Freelancer gibt dir direkte, erfahrene Betreuung fuer 500 bis 1.500 Euro im Monat mit weniger Overhead. Eine Agentur kostet mehr, bietet dafuer Prozesse, Reporting, mehrere Spezialisten und Vertretung im Urlaubsfall. Die richtige Wahl haengt von Budget und Komplexitaet ab.

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