PPC Management Kosten: Was du fuer Paid Search zahlst
Ehrliche Preise fuer Google Ads, Microsoft Ads und Paid Social, aufgeschluesselt nach Modell, Kontogroesse und dem, was du fuer dein Honorar wirklich bekommst.
Stand: 2026-06
Kurzantwort
PPC Management kostet bei kleinen bis mittleren Konten meist zwischen 500 und 3.000 Euro pro Monat oder 10 bis 20 Prozent des Werbebudgets bei groesseren Konten. Freelancer und kleine Agenturen starten bei rund 500 bis 1.200 Euro monatlich, spezialisierte Agenturen mit mehreren Kanaelen liegen bei 2.000 bis 6.000 Euro und mehr. Stundensaetze bewegen sich je nach Erfahrung und Markt zwischen 80 und 180 Euro.
Preisspannen im Überblick
| Position | Spanne | Hinweis |
|---|---|---|
| Freelancer, ein Kanal (Google Ads) | 500-1.200 EUR / Monat | Eine Plattform, kleines bis mittleres Konto |
| Kleine Agentur, ein Kanal | 900-2.000 EUR / Monat | Inklusive Reporting und festem Ansprechpartner |
| Agentur, mehrere Kanaele (Search + Social) | 2.000-6.000 EUR / Monat | Google, Microsoft, Meta kombiniert |
| Prozent vom Werbebudget | 10-20% vom Budget | Ueblich ab rund 10.000 Euro Monatsbudget |
| Stundensatz | 80-180 EUR / Stunde | Audits, Einzelprojekte, Beratung |
| Setup / Onboarding (einmalig) | 500-3.000 EUR | Kontoaufbau, Tracking, Struktur |
| Enterprise / Programmatic | 5.000-15.000+ EUR / Monat | Hohes Budget, viele Maerkte, eigenes Team |
Was die Kosten beeinflusst
Anzahl der Kanaele
Nur Google Ads zu betreuen ist deutlich guenstiger, als Google, Microsoft, Meta und LinkedIn parallel zu fahren. Jede Plattform braucht eigenes Setup, eigenen Optimierungsrhythmus und eigenes Reporting, das Honorar waechst also mit der Kanalzahl.
Werbebudget und Kontogroesse
Ein Konto mit 2.000 Euro Monatsbudget braucht weniger taegliche Pflege als eines mit 50.000 Euro, Hunderten Keywords und Shopping-Feeds. Hoehere Budgets rechtfertigen mehr Stunden und wechseln meist ins Prozentmodell.
Preismodell
Pauschalen geben dir planbare Kosten, das Prozentmodell skaliert mit dem Budget, Stundenabrechnung passt zu Einzelprojekten. Dieselbe Arbeit landet je nach Modell bei sehr unterschiedlichen Summen.
Erfahrung des Anbieters
Ein Junior-Account-Manager in einer grossen Agentur kostet pro Stunde weniger als ein erfahrener Freelancer, der alles selbst aufbaut und optimiert. Guenstige Stunden bedeuten oft mehr Stunden und langsamere Ergebnisse.
Leistungen ueber die Kampagnen hinaus
Landingpages, Conversion-Tracking, Feed-Pflege, Kreation und CRO werden oft zusaetzlich berechnet. Klaere vorab, ob diese Punkte in der Pauschale stecken oder extra kosten.
Markt und Sprache
Deutschsprachige DACH-Konten und Schweizer Kampagnen mit ihren hoeheren CPCs brauchen oft erfahrenere und damit teurere Spezialisten als ein einzelnes englischsprachiges Konto.
Budget-Beispiele aus der Praxis
Lokales KMU, ein Kanal
Budget 2.000 EUR + Management 700 EUR = 2.700 EUR / Monat
Nur Google Ads, Fokus Leadgenerierung, monatliches Reporting und ein Strategiegespraech pro Quartal. Ein Freelancer oder eine kleine Agentur betreut Search und eine kompakte Kampagnenstruktur.
Wachsender Onlineshop, zwei Kanaele
Budget 12.000 EUR + Management 2.200 EUR = 14.200 EUR / Monat
Google Shopping plus Meta, Feed-Optimierung, Retargeting und woechentliche Abstimmung. Das Management liegt hier bei rund 18 Prozent vom Budget, typisch fuer diese Groesse.
B2B / Mittelstand, mehrere Kanaele
Budget 30.000 EUR + Management 4.500 EUR = 34.500 EUR / Monat
Google, Microsoft und LinkedIn, komplettes Conversion-Tracking, serverseitiges Setup und ein fester Senior-Lead. Mit steigendem Budget sinkt das Management Richtung 15 Prozent.
So senkst du die Kosten
- Buendle deine Kanaele bei einem Anbieter, statt drei Agenturen je eine Mindestpauschale zu zahlen.
- Verhandle eine Pauschale, sobald das Budget stabil ist, damit du keinen Prozentsatz mehr auf ein Budget zahlst, das nicht proportional mehr Arbeit macht.
- Bestehe darauf, deine Google-Ads-, GA4- und Tag-Manager-Konten selbst zu besitzen, damit ein Anbieterwechsel nie Neuaufbau bei null bedeutet.
- Senke zuerst Streuverluste per Audit, denn weniger verbranntes Budget spart oft mehr als das Feilschen ums Honorar.
- Meide Agenturen, die lange Laufzeit mit undurchsichtigem Prozentmodell kombinieren: klarer Leistungsumfang schlaegt vage Versprechen.
- Starte mit einem Kanal und nimm weitere erst dazu, wenn der erste profitabel laeuft, statt vom ersten Tag an drei zu bezahlen.
Die Kosten fuer PPC Management haengen weniger von der Plattform ab als davon, wie viel menschliche Aufmerksamkeit dein Konto wirklich braucht. Ein sauberes Google-Ads-Konto mit einem Kanal und moderatem Budget laesst sich in wenigen Stunden pro Monat gesund halten, deshalb sind Pauschalen von 500 bis 1.200 Euro bei Freelancern und kleinen Agenturen realistisch. Sobald Shopping-Feeds, mehrere Maerkte, Paid Social und ernsthaftes Tracking dazukommen, vervielfacht sich der Aufwand und damit das Honorar. Schau beim Angebotsvergleich hinter die reine Zahl und frage, wie viele Stunden, welche Erfahrungsstufe und welche konkreten Aufgaben darin stecken.
Die drei ueblichen Preismodelle passen jeweils zu einer anderen Situation. Pauschalen geben dir Budgetsicherheit und eignen sich fuer stabile Konten. Das Prozentmodell (meist 10 bis 20 Prozent) bringt den Anbieter aufs Wachstum aus, kann deine Kosten aber unbemerkt aufblaehen, wenn das Budget steigt, ohne dass die Arbeit im gleichen Mass mitwaechst. Stundenabrechnung (80 bis 180 Euro) ist ehrlich fuer Audits und Einzelprojekte, aber unberechenbar fuer laufende Betreuung. Der teuerste Fehler: ein Prozentmodell auf hohem Budget waehlen und nie auf eine Pauschale umstellen, sobald das Konto reif ist.
Typische Fehler, die die Kosten hochtreiben: mehrere Agentur-Mindestpauschalen fuer Kanaele zahlen, die ein Anbieter abdecken koennte, Setup-Gebuehren ohne Uebergabe der Kontorechte akzeptieren und den guenstigsten Stundensatz mit dem guenstigsten Ergebnis verwechseln. Ein Junior, der zehn Stunden fuer das braucht, was ein Senior in drei erledigt, ist keine Ersparnis. Im DACH-Markt sind deutschsprachige Kampagnen und die hoeheren CPCs in der Schweiz ein Grund, warum erfahrene Spezialisten ihren Satz wert sind: Streuverluste auf einem schlecht gefuehrten Konto kosten weit mehr als jede Honorardifferenz.
Als grobe Orientierung, wann sich welche Stufe lohnt: ein Freelancer oder eine kleine Agentur mit einem Kanal passt bis etwa 10.000 Euro Monatsbudget, eine mittlere Agentur mit Multi-Channel-Kompetenz deckt 10.000 bis 50.000 Euro ab, und ein eigenes Enterprise-Team verdient sein Honorar ab 5.000 Euro erst, wenn Budget, Marktanzahl und Komplexitaet das rechtfertigen. Wenn du unsicher bist, wo du stehst, zeigt dir ein unabhaengiges Audit, ob deine aktuelle Betreuung ihren Preis wert ist.
Relevante Leistungen
Häufige Fragen
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Beides gibt es. Pauschalen (500 bis 3.000 Euro fuer KMU) sorgen fuer planbare Kosten und passen zu stabilen Konten. Prozentmodelle (10 bis 20 Prozent vom Budget) sind ab rund 10.000 Euro Monatsbudget ueblich. Darunter ist eine Pauschale fast immer fairer fuer dich.
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Eine Standardpauschale deckt Kampagnenoptimierung, Gebots- und Budgetsteuerung, Anzeigen- und Keyword-Arbeit sowie Reporting ab. Landingpages, Conversion-Tracking, Feed-Pflege und Kreation werden oft separat berechnet, klaere also den genauen Umfang vor Vertragsabschluss.
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Nur bei Skalierung. Ein erfahrener Inhouse-Spezialist kostet voll gerechnet 4.000 bis 7.000 Euro pro Monat, das schlaegt Agenturhonorare erst, wenn das Budget eine Vollzeitstelle rechtfertigt. Darunter ist ein Freelancer oder eine Agentur meist guenstiger und erfahrener.
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Unter rund 1.500 Euro Monatsbudget kann das Honorar zu viel vom Budget auffressen. Auf diesem Niveau lohnt eher ein einmaliges Setup plus Quartalscheck statt einer vollen Pauschale, mit Wechsel zur laufenden Betreuung, sobald das Budget waechst.
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