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Google Shopping Kosten: CPCs, Feed-Arbeit und CSS-Ersparnis 2026

Eine klare Aufschlüsselung dessen, was du wirklich zahlst, um Produkte über Shopping-Anzeigen zu verkaufen, inklusive der Kosten, die viele Agenturen verschweigen.

Stand: 2026-06
Calculator, euro coins and an ascending bar chart representing advertising costs

Kurzantwort

Google Shopping läuft über eine Cost-per-Click-Auktion, mit typischen CPCs zwischen 0,20 und 1,20 Euro in den meisten Handelskategorien, in umkämpften Nischen auch 2 Euro und mehr, in der Schweiz nochmals höher. Dazu kommen Feed-Pflege (oft 300 bis 1.500 Euro pro Monat) und der Hinweis, dass ein CSS-Partner deinen effektiven Shopping-CPC um rund 20 Prozent senken kann.

Preisspannen im Überblick

Position Spanne Hinweis
Typischer Shopping-CPC (Handel) 0,20 bis 1,20 Euro Niedriger als Search, weil das Produkt zählt, nicht ein Keyword-Gebot
Umkämpfte Nischen (Elektronik, Mode) 1 bis 2,50 Euro Enge Margen und viele Händler treiben die Klicks hoch
Schweiz CPCs 0,40 bis 3 Euro Meist 30 bis 60 Prozent über deutschem und österreichischem Niveau
Feed-Pflege (Agentur oder Tool) 300 bis 1.500 Euro / Monat Der größte Hebel für die Shopping-Performance
CSS-Partner Ersparnis Rund 20 Prozent niedrigerer CPC Shopping über ein CSS nimmt Googles eigene Marge aus der Auktion
Feed-Tool Abo 50 bis 500 Euro / Monat Für größere Sortimente mit automatisierter Optimierung
Kampagnenbetreuung 500 bis 2.500 Euro / Monat Oder 10 bis 20 Prozent der Media-Ausgaben bei größeren Accounts

Was die Kosten beeinflusst

Feed-Qualität

Dein Produktfeed ist deine eigentliche Anzeige. Starke Titel, korrekte Produkttypen, saubere GTINs und gute Bilder entscheiden, wie oft du erscheinst und wie günstig du klickst. Ein vernachlässigter Feed verbrennt leise 20 bis 40 Prozent des Budgets.

Kategorie und Wettbewerb

Massenkategorien mit vielen Händlern (Elektronik, Mode) treiben die Klickpreise schnell hoch. Nischen- oder Eigenmarkenprodukte haben weniger Wettbewerber und deutlich günstigere CPCs, manchmal unter 30 Cent.

Wahl des CSS

Shopping über einen Comparison-Shopping-Service-Partner statt direkt über Google Shopping nimmt Googles eigene Auktionsmarge heraus und senkt deinen effektiven CPC für dieselbe Position meist um rund 20 Prozent.

Marge und Preis

Shopping ist brutal preistransparent. Liegt dein Preis über dem der Wettbewerber, sinken Klickrate und Conversion, was deinen echten Verkaufspreis pro Verkauf erhöht, auch wenn der CPC gut aussieht.

Markt und Währung

Die Schweiz fährt spürbar höhere CPCs und Conversion-Werte als Deutschland oder Österreich. Dieselbe Kampagne kostet jenseits der Grenze deutlich mehr pro Klick, plane also pro Markt statt als einen Topf.

Budget-Beispiele aus der Praxis

Kleiner Shop, fokussiertes Sortiment

1.500 Euro / Monat

Rund 1.000 bis 1.200 Euro Media bei moderaten CPCs, 300 bis 500 Euro für Feed und Betreuung. Am besten auf Bestseller konzentriert statt aufs ganze Sortiment.

Mittelgroßer Händler

6.000 Euro / Monat

Etwa 4.500 Euro Media, 1.000 Euro Betreuung, 500 Euro Feed-Tooling. Genug, um Kampagnen nach Marge zu segmentieren und ein CSS für günstigere Klicks zu fahren.

E-Commerce mit großem Katalog

20.000 Euro / Monat

Rund 16.000 Euro Media, 2.500 Euro Betreuung, 1.500 Euro Feed-Automatisierung. Performance Max und Priority-Bidding auf margenstarke Produkte tragen das Programm.

So senkst du die Kosten

  • Verlege deine Shopping-Kampagnen zu einem CSS-Partner. Für dieselbe Anzeigenposition zahlst du meist rund 20 Prozent weniger pro Klick, direkt obendrauf gespart.
  • Bring den Feed in Ordnung, bevor du das Budget erhöhst. Bessere Titel und Produkttypen heben Impressionen und Conversions günstiger als jede Geboterhöhung.
  • Segmentiere nach Marge, nicht nur nach Kategorie. Biete härter auf Produkte, die wirklich Geld bringen, und drossle die Verlustbringer, die Budget abziehen.
  • Schließe nicht verfügbare und schlecht konvertierende Produkte per Feed-Regel aus oder senke die Gebote, damit du nicht für Klicks zahlst, die nie zu Verkäufen werden.
  • Achte auf deine Preiswettbewerbsfähigkeit. Bei Shopping erhöht ein hoher Preis leise deinen echten Preis pro Verkauf, auch wenn der CPC vernünftig aussieht.

Google Shopping ist weniger kompliziert zu verstehen, als die meisten fürchten, denn es läuft über dieselbe Cost-per-Click-Auktion wie Search, nur mit Produkten statt Keywords. Typische CPCs liegen für den Alltagshandel zwischen 0,20 und 1,20 Euro, klettern in vollen Kategorien wie Elektronik und Mode Richtung 2 Euro und höher und liegen in der Schweiz spürbar darüber. Der CPC ist aber nur ein Teil der Rechnung. Ob Shopping profitabel ist, entscheiden Feed-Arbeit und die Art, wie du Klicks einkaufst.

Die Feed-Qualität ist der eigentliche Preistreiber, und genau den spielen Agenturen gern herunter. Dein Feed ist deine Anzeige: Titel, Produkttypen, GTINs und Bilder entscheiden, wie oft du erscheinst und wie günstig du klickst. Ein vernachlässigter Feed verbrennt leise 20 bis 40 Prozent des Budgets für Klicks, die nie konvertieren. Deshalb ist Feed-Pflege von 300 bis 1.500 Euro pro Monat kein Upsell, sondern meist die ertragreichste Position im ganzen Budget. Investiere dort, bevor du Media erhöhst.

Die größte einfache Ersparnis ist der CSS-Hebel. Indem du Shopping über einen Comparison-Shopping-Service-Partner statt direkt über Google Shopping fährst, nimmst du Googles eigene Marge aus der Auktion und zahlst für dieselbe Position meist rund 20 Prozent weniger pro Klick. Für jeden Account mit ernsthaftem Budget ist das geschenktes Geld, und es ist das Erste, was ein guter Partner einrichtet. Der andere stille Kostenfaktor ist die Preiswettbewerbsfähigkeit: Shopping ist transparent, ein Preis über der Konkurrenz drückt Klickrate und Conversion und erhöht deinen echten Preis pro Verkauf, auch wenn der CPC passt.

Wann lohnt welches Budget? Ein kleiner Shop mit fokussiertem Sortiment kann mit 1.500 Euro pro Monat ein nützliches Programm fahren, wenn er sich auf Bestseller statt aufs ganze Sortiment konzentriert. Ein mittelgroßer Händler gewinnt mit rund 6.000 Euro genug Spielraum, um nach Marge zu segmentieren und ein CSS zu nutzen. Ein großer Katalog braucht 15.000 Euro aufwärts, wo Performance Max, Priority-Bidding und Feed-Automatisierung die Hauptarbeit leisten. Auf jeder Ebene gilt: Der Gewinn kommt aus Feed und Einkaufsstruktur, nicht aus höheren Geboten allein.

Häufige Fragen

Typische Shopping-CPCs liegen für die meisten Handelskategorien zwischen 0,20 und 1,20 Euro, in umkämpften Nischen wie Elektronik und Mode bei rund 2 Euro und mehr. Die Schweiz liegt meist 30 bis 60 Prozent über Deutschland und Österreich.

Pro Klick oft ja, weil Shopping-Anzeigen über Produktdaten statt über umkämpfte Keyword-Auktionen ausgespielt werden. Die größere Ersparnis kommt aber aus einem starken Feed und daraus, Shopping über einen CSS-Partner zu fahren.

Feed-Pflege liegt je nach Sortimentsgröße und Komplexität meist bei 300 bis 1.500 Euro pro Monat, plus optional ein Feed-Tool für 50 bis 500 Euro. Es ist meist die ertragreichste Ausgabe im Programm, weil der Feed Sichtbarkeit und Klickpreis bestimmt.

Shopping über einen Comparison-Shopping-Service-Partner statt direkt über Google Shopping senkt deinen effektiven CPC für dieselbe Anzeigenposition meist um rund 20 Prozent, weil es Googles eigene Marge aus der Auktion nimmt.

Ein fokussierter kleiner Shop kann mit rund 1.500 Euro pro Monat auf seinen Bestsellern starten. Mittelgroße Händler fahren meist 5.000 bis 8.000 Euro, große Kataloge 15.000 Euro aufwärts, wo Feed-Automatisierung und Performance Max die Arbeit tragen.

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