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Google Ads Audit Checklist: 40 Questions to Ask Before Optimizing

A comprehensive Google Ads audit checklist covering account structure, keywords, ads, bidding, tracking, and performance. Use this before making any changes.

Bevor Sie Änderungen an einem Google Ads Konto vornehmen, prüfen Sie es. Zufällige Optimierungen, die auf oberflächlichen Metriken basieren, verschwenden Zeit und verschlimmern die Situation oft. Eine strukturierte Prüfung identifiziert die tatsächlichen Probleme.

Diese Checkliste deckt jeden Bereich eines Google Ads Kontos ab. Verwenden Sie sie, bevor Sie ein neues Konto übernehmen, vor der Quartalsplanung oder wann immer die Performance stagniert.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Erst prüfen, dann optimieren — Zufällige Änderungen auf Basis oberflächlicher Metriken verschwenden Zeit und verschlechtern oft die Performance.
  • Conversion-Tracking ist das Fundament — Wenn das Tracking fehlerhaft ist, ist jede darauf basierende Optimierungsentscheidung falsch.
  • Struktur begrenzt alles — Eine schlechte Kampagnen- und Anzeigengruppenorganisation verhindert effektives Bidding, Testing und Budgetzuweisung.
  • Negative Keywords sind genauso wichtig wie positive — Fehlende Negative Keywords gehören zu den häufigsten Ursachen für verschwendetes Budget.
  • Priorisieren Sie Korrekturen nach Wirkung — Beheben Sie zuerst kritische Tracking- und Strukturprobleme, dann Quality Score und laufende Optimierung.

Kontostruktur

Das Fundament jedes Google Ads Kontos. Eine schlechte Struktur begrenzt alles andere.

Kampagnenorganisation

  • Sind die Kampagnen nach klarer Geschäftslogik organisiert? (Produktlinien, Dienstleistungen, Regionen oder Funnel-Stufen – nicht willkürliche Gruppierungen)

  • Ist die Budgetzuweisung an die Prioritäten angepasst? (Hochwertige Kampagnen sollten nicht budgetiert sein, während Kampagnen mit niedriger Priorität überschüssiges Budget haben)

  • Sind die Kampagnentypen für die Ziele geeignet? (Search für die Absichtserfassung, Performance Max für die Automatisierung in großem Maßstab, Display für Remarketing)

  • Ist die Markensuche von der Nicht-Markensuche getrennt? (Brand Kampagnen haben eine andere Wirtschaftlichkeit und sollten nicht gemischt werden)

  • Sind die Kampagneneinstellungen konsistent und zielgerichtet? (Netzwerke, Standorte, Sprachen, Anzeigenzeitpläne – keine unveränderten Standardeinstellungen)

Anzeigengruppenorganisation

  • Folgen die Anzeigengruppen dem Ein-Thema-Prinzip? (Jede Anzeigengruppe sollte eine klare, fokussierte Absicht haben)

  • Haben die Anzeigengruppen die passende Größe? (Zu viele Keywords pro Anzeigengruppe = generische Anzeigen; zu wenige = unzureichende Daten)

  • Kann der Anzeigentext die Keyword-Absicht in jeder Anzeigengruppe treffen? (Wenn eine Anzeige nicht alle Keywords ansprechen kann, ist die Gruppe zu breit)

Für Best Practices zur Strukturierung siehe unseren Leitfaden zur Google Ads Kontostruktur für Lead-Generierung.

Keyword-Gesundheit

Keywords sind der Targeting-Mechanismus. Kranke Keywords bedeuten verschwendete Ausgaben.

Keyword-Auswahl

  • Werden Match Types gezielt eingesetzt? (Nicht überall Standardeinstellung Broad Match, nicht übermäßiger Einsatz von Exact Match)

  • Gibt es Keyword-Kannibalisierung? (Gleiche Nutzeranfrage löst mehrere Anzeigengruppen aus, Sie konkurrieren mit sich selbst)

  • Gibt es offensichtlich fehlende Keywords? (Wettbewerber-Begriffe, Produktvarianten, problembasierte Anfragen)

  • Werden Keywords mit geringer Performance angesprochen? (Keywords, die über einen längeren Zeitraum ohne Konversion ausgeben)

Suchanfragenbericht

  • Wann wurde der Suchanfragenbericht zuletzt überprüft? (Sollte bei aktiven Konten wöchentlich oder zweiwöchentlich erfolgen)

  • Werden irrelevante Suchanfragen ausgeschlossen? (Negative Keywords sind genauso wichtig wie positive Keywords)

  • Werden wertvolle Suchanfragen als Keywords hinzugefügt? (Gut performende Suchanfragen verdienen ein dediziertes Targeting)

  • Welcher Prozentsatz der Ausgaben entfällt auf Exact Match vs. Broad Matches? (Hohe Broad Match Ausgaben mit geringer Sichtbarkeit der tatsächlichen Anfragen = Risiko)

Negative Keywords

  • Existiert eine Negative-Keywords-Liste auf Kampagnenebene? (Gemeinsame Negative Keywords verhindern allgemeine Verschwendung)

  • Verhindern negative Keywords guten Traffic? (Zu aggressive negative Keywords können wertvolle Anfragen blockieren)

  • Werden Wettbewerber- und Markenbegriffe korrekt behandelt? (Entweder bewusst ausgeschlossen oder bewusst gezielt – nicht ignoriert)

Quality Score Analyse

  • Wie ist die Quality Score Verteilung? (Welcher Prozentsatz der Ausgaben entfällt auf Keywords mit einem QS unter 5?)

  • Welche Komponente zieht niedrige Scores herunter? (Erwartete CTR, Anzeigenrelevanz oder Landing Page)

  • Werden Keywords mit hohen Ausgaben/niedrigem QS angesprochen? (Dies sind die größten Effizienzverluste)

Für Strategien zur Verbesserung des Quality Score siehe unseren Quality Score Leitfaden.

Prüfen Sie den Quality Score zuerst bei Keywords mit hohen Ausgaben. Ein Keyword mit Quality Score 3, das 20 % Ihres Budgets verbraucht, ist ein größeres Problem als ein Keyword mit geringem Volumen und demselben Score.

Anzeigen und Kreative

Ihre Anzeigen bestimmen, ob Klicks zu Konversionen werden.

Anzeigentextqualität

  • Sind Responsive Search Ads korrekt eingerichtet? (15 Überschriften, 4 Beschreibungen, mit Vielfalt)

  • Enthalten die Überschriften primäre Keywords? (Nicht generisch – spezifisch für das Thema der Anzeigengruppe)

  • Gibt es ein klares Wertversprechen? (Warum sollte jemand diese Anzeige im Vergleich zu Wettbewerbern klicken?)

  • Sind die CTAs spezifisch und überzeugend? (“Kostenloses Angebot erhalten” ist besser als “Mehr erfahren”)

  • Werden Anzeigen systematisch getestet? (Nicht nur eine RSA pro Anzeigengruppe unberührt lassen)

Anzeigenerweiterungen/Assets

  • Werden alle relevanten Erweiterungen verwendet?

    • Sitelinks (mindestens 4, idealerweise 8)
    • Callouts (mindestens 4)
    • Structured snippets (wo zutreffend)
    • Call extensions (für telefonorientierte Unternehmen)
    • Location extensions (für lokale Unternehmen)
    • Price extensions (für E-Commerce)
  • Sind die Erweiterungen aktuell und relevant? (Keine veralteten Nachrichten von vor zwei Jahren)

  • Passen die Sitelinks zur Nutzerabsicht? (Nicht nur Homepage-Links – spezifische, nützliche Ziele)

Landing Pages

  • Passen die Landing Pages zu den Anzeigenversprechen? (Nachrichtenübereinstimmung zwischen Anzeigenüberschrift und Seitenüberschrift)

  • Sind die Landing Pages schnell? (Mit PageSpeed Insights testen – Ziel ist ein mobiler Score über 70)

  • Ist der Konversionspfad klar? (Nutzer sollten nicht nach dem CTA suchen müssen)

  • Sind die Landing Pages mobil optimiert? (Der Großteil des Traffics ist mobil)

  • Gibt es eine Landing Page pro Anzeigengruppe? (Oder leiten unterschiedliche Keywords Nutzer auf dieselbe generische Seite?)

Gebote und Budget

Hier wird Geld tatsächlich ausgegeben oder gespart.

Gebotsstrategie

  • Ist die Gebotsstrategie für das Ziel geeignet?

    • Bekanntheit → Target Impression Share oder Maximize Clicks
    • Konversionen → Maximize Conversions oder Target CPA
    • Umsatz → Maximize Conversion Value oder Target ROAS
  • Sind genügend Konversionsdaten für automatisiertes Bidding vorhanden? (Target CPA/ROAS benötigen 30-50+ Konversionen/Monat, um gut zu funktionieren)

  • Sind die Gebotsstrategieziele realistisch? (Ein Target CPA von 20 €, wenn der historische CPA 50 € beträgt, wird das Volumen einbrechen lassen)

  • Übertrifft Performance Max Search oder kannibalisiert es Search? (PMax kann Brand Traffic abgreifen, während es sich selbst die Anerkennung zuschreibt)

Budgetverwaltung

  • Sind Kampagnen unnötig budgetbegrenzt? (Gute Kampagnen sollten Spielraum zum Ausgeben haben)

  • Wird Budget für schlechte Performer verschwendet? (Budget fließt in Kampagnen mit schlechter Wirtschaftlichkeit)

  • Liegt die monatliche Ausgabenplanung im Zeitplan? (Nicht das Budget am Anfang voll auslasten und dann frühzeitig aufbrauchen)

  • Sind saisonale Budgetanpassungen geplant? (Q4, Sommerflaute, branchenspezifische Muster)

Gebotsanpassungen

  • Sind Geräteanpassungen beabsichtigt? (Desktop vs. Mobil vs. Tablet können unterschiedlich konvertieren)

  • Werden Standortanpassungen verwendet? (Regionen mit unterschiedlichen Konversionsraten sollten entsprechend bieten)

  • Werden Anzeigenzeitplananpassungen verwendet? (Wenn Wochenenden schlechter konvertieren, Gebote reduzieren – oder pausieren)

  • Werden Zielgruppenanpassungen auf Search angewendet? (In-Market Audiences als Beobachtungsziele)

Conversion-Tracking

Wenn das Tracking falsch ist, ist alles, was darauf aufbaut, falsch.

Tracking-Einrichtung

  • Ist das Google Ads Conversion-Tracking installiert? (Nicht nur GA4 – natives Tracking zur Optimierung)

  • Lösen die Konversionen korrekt aus? (In Echtzeit verifiziert, nicht nur angenommen)

  • Gibt es eine Konversions-Deduplizierung? (Das Aktualisieren einer Dankeschön-Seite sollte nicht doppelt zählen)

  • Sind die Konversionswerte genau? (Für E-Commerce: tatsächlicher Umsatz; für Lead-Generierung: geschätzter Lead-Wert)

  • Ist Enhanced Conversions aktiviert? (First-Party-Daten verbessern die Übereinstimmungsraten)

Attributionsmodelle

  • Ist das Attributionsmodell angemessen? (Data-driven bevorzugt, erfordert aber Volumen)

  • Sind die Konversionsfenster angemessen? (Standard 30 Tage; an lange/kurze Verkaufszyklen anpassen)

  • Sind View-Through Conversions angemessen enthalten? (Nützlich für Display/YouTube, kann aber überzählen)

Offline Conversion Tracking

  • Für Lead-Generierung: Werden Leads zurück zu Google Ads verfolgt? (CRM Daten für qualifizierte Leads oder abgeschlossene Deals importieren)

  • Gibt es eine Rückkopplung an den Google-Algorithmus? (Optimierung für qualifizierte Leads, nicht nur Formularausfüllungen)

Für Details zur Tracking-Implementierung siehe unsere Tracking-Services.

Überprüfen Sie Conversions in Echtzeit, nicht im Nachhinein. Verwenden Sie den Google Tag Assistant oder Ihr Tag-Management-Tool, um eine Test-Conversion auszulösen, bevor Sie den Daten in Ihrem Konto vertrauen.

Performance-Analyse

Was die Zahlen wirklich aussagen.

Überprüfung wichtiger Metriken

  • Wie ist der Trend der Gesamtkosten pro Konversion? (Verbesserung, Rückgang oder Stagnation über 90 Tage?)

  • Wie ist die Konversionsrate pro Kampagne? (Konvertieren einige Kampagnen zu 1 %, während andere 5 % erreichen?)

  • Wie hoch ist der Impression Share? (Wenn Sie bei <50 % der berechtigten Suchanfragen erscheinen, gibt es Raum für Wachstum)

  • Wie ist die Aufschlüsselung des verlorenen Impression Share? (Verloren durch Budget vs. verloren durch Rang erzählen unterschiedliche Geschichten)

Ausgabeneffizienz

  • Welcher Prozentsatz der Ausgaben entfällt auf konvertierende Keywords? (Ideal: 80 %+; Realität: oft 50-60 %)

  • Wie ist die Pareto-Verteilung? (Welcher Prozentsatz der Keywords generiert welchen Prozentsatz der Konversionen?)

  • Gibt es Ausgabenanomalien? (Ein Keyword verbraucht 30 % des Budgets mit schlechten Ergebnissen)

Benchmarking

  • Wie vergleicht sich die Performance mit der Kontohistorie? (Dieses Quartal vs. letztes Quartal, YoY)

  • Liegen Sie über oder unter den Branchen-Benchmarks? (CTR, Konversionsrate, CPC – richtungsweisend hilfreich)

  • Wie sieht der Wettbewerbsdruck aus? (Auction Insights: Impression Share vs. Wettbewerber)

Automatisierung und Tools

Wie gut wird Automatisierung eingesetzt – oder missbraucht?

Automatisierte Funktionen

  • Werden automatisierte Empfehlungen blind akzeptiert? (Der Optimierungsfaktor ist ein Vorschlag, kein Mandat)

  • Erstellen Anzeigenvorschläge Off-Brand-Botschaften? (Auto-Apply kann schlechten Anzeigentext generieren)

  • Ist Performance Max auf die Strategie abgestimmt? (Oder läuft es auf Autopilot ohne Asset-Gruppen-Überlegung?)

Skripte und Regeln

  • Sind automatisierte Regeln vorhanden? (Budgetwarnungen, Pausierungsregeln, Gebotsanpassungen)

  • Funktionieren die Regeln wie beabsichtigt? (Regelhistorie auf unerwartete Aktionen überprüfen)

  • Werden Skripte gewartet? (Alte Skripte können nach Google Ads Updates kaputtgehen)

Häufige Warnsignale

Schnelle Indikatoren, dass ein Konto Arbeit benötigt:

WarnsignalWas es suggeriert
Eine Kampagne, viele ad groupsKeine Struktur; Optimierung unmöglich
Alle keywords exact matchVerpasste Long-Tail-Möglichkeiten
Alle keywords broad matchAusgaben für irrelevante Anfragen
Keine negative keywordsGeld fließt an schlechten Traffic
Eine RSA pro ad group mit StandardrotationKein Testing findet statt
Quality Score meist 1-4Große Relevanz- oder Landing Page Probleme
Conversion tracking zeigt “No recent conversions”Tracking ist kaputt
Brand und non-brand gemischtEchte Akquisitionskosten nicht messbar
”Limited by budget” bei high-CPA campaignsBudget schützt schlechte Kampagnen

Aktionsplan nach der Prüfung

Nach Abschluss der Prüfung priorisieren Sie die Ergebnisse:

Kritisch (Zuerst beheben):

  • Defektes Conversion-Tracking
  • Große strukturelle Probleme, die die Optimierung verhindern
  • Erhebliche Budgetverschwendung durch irrelevanten Traffic

Hoher Einfluss (Als Nächstes beheben):

  • Quality Score Probleme bei Keywords mit hohen Ausgaben
  • Fehlende negative Keywords
  • Landing Page Diskrepanzen

Optimierung (Fortlaufend):

  • Anzeigentext-Testing
  • Verfeinerung der Gebotsstrategie
  • Verbesserung der Erweiterungen

Holen Sie sich eine professionelle Prüfung

Diese Checkliste deckt das Wesentliche ab, aber komplexe Konten profitieren von einer Expertenanalyse. Wenn Sie 5.000 €+/Monat für Google Ads ausgeben und vermuten, dass es Verschwendung oder verpasste Chancen gibt, können wir Ihnen helfen.

Fordern Sie eine kostenlose Google Ads Prüfung an, und wir werden Ihr Konto systematisch durchgehen, die wirkungsvollsten Verbesserungen identifizieren und einen priorisierten Aktionsplan erstellen.

Keine Verpflichtung, kein Verkaufsdruck – nur ein klares Bild davon, wo Ihr Konto steht und was als Nächstes zu tun ist.

Quellen

  1. Google Ads Hilfe-Center — Google
  2. Google Ads Best Practices und Optimierungsleitfäden — Google
  3. Quality Score und Anzeigenauktions-Dokumentation — Google Ads Hilfe
47 points
Kostenloser Download

Google Ads Audit-Checkliste

Die Checkliste, die wir selbst für Google-Ads-Audits nutzen. 47 Punkte zu Account-Struktur, Tracking, Bidding und Creatives.

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