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Social-Media-Agentur Kosten: Was du 2026 zahlst

Retainer-Spannen fuer organisches und bezahltes Social, Content-Produktionspreise und echte DACH-Budgets, plus was eine faire Gebuehr von einer aufgeblaehten trennt.

Stand: 2026-06
Calculator, euro coins and an ascending bar chart representing advertising costs

Kurzantwort

Eine Social-Media-Agentur im DACH-Raum verlangt typisch 1.500 bis 8.000 Euro pro Monat, je nachdem ob es um organischen Content, Paid-Social-Betreuung oder beides geht. Leichte Organic-Pakete starten bei rund 1.000 bis 2.500 Euro, Paid-Social-Betreuung liegt bei 1.500 bis 5.000 Euro plus Werbebudget. Content-lastige Retainer mit Videoproduktion gehen hoeher.

Preisspannen im Überblick

Position Spanne Hinweis
Nur Organic-Betreuung (leicht) 1.000 bis 2.500 Euro pro Monat Posten, Community, Basis-Content
Organic-Betreuung mit Content-Produktion 2.500 bis 6.000 Euro pro Monat Inklusive Foto- und Video-Shootings
Paid-Social-Betreuungshonorar 1.500 bis 5.000 Euro pro Monat Plus Werbebudget oder 10 bis 20 Prozent davon
Voller Social-Service (organisch plus paid) 4.000 bis 10.000 Euro plus pro Monat Strategie, Content, Ads, Reporting
Content-Produktion pro Video 300 bis 1.500 Euro pro Asset Short-Form, je nach Aufwand
Stundensatz 70 bis 150 Euro Schweiz tendenziell hoeher
Einmalige Strategie oder Audit 1.000 bis 4.000 Euro Kanal- und Content-Pruefung

Was die Kosten beeinflusst

Organisch versus paid versus beides

Organic-Betreuung ist Arbeit an Content und Community. Paid Social ist Mediaeinkauf und Optimierung. Beides braucht andere Faehigkeiten, und eine Agentur, die beides buendelt, verkauft mehr Stunden, also steigt die Gebuehr. Sei dir klar, was du wirklich brauchst, bevor du Angebote vergleichst.

Content-Menge und Format

Der groesste Hebel bei Social-Kosten ist Content. Stock und Grafiken zu reposten ist guenstig. Regelmaessiges Short-Form-Video mit Shootings, Schnitt und Hooks ist teuer, weil es echte Produktionsarbeit ist. Mehr Plattformen und mehr Posts pro Woche vervielfachen diese Kosten.

Anzahl der Plattformen

Jede Plattform hat ihr eigenes Format, Publikum und ihren Rhythmus. Instagram, TikTok und LinkedIn gut zu bespielen ist grob das Dreifache der Arbeit einer einzigen Plattform, selbst bei derselben Marke. Zahle nicht fuer Plattformen, auf denen dein Publikum nicht aktiv ist.

Strategie und Senioritaet

Junior-Community-Management ist guenstig und leicht zu finden. Senior-Strategie, Paid-Social-Expertise und Creative-Direction bewegen die Zahlen und kosten mehr. Eine niedrige Gebuehr bedeutet oft Ausfuehrung ohne einen Strategen, der sie steuert.

Hoehe des Werbebudgets (bei paid)

Paid-Social-Honorare skalieren oft mit dem Budget. Ein kleines Werbebudget rechtfertigt eine moderate Gebuehr, mehr Spend rechtfertigt mehr Optimierungsstunden. Achte auf Prozentmodelle, bei denen die Gebuehr mit dem Budget waechst, ohne dass echte Arbeit dazukommt.

Budget-Beispiele aus der Praxis

Kleine Marke, organische Praesenz

1.000 bis 2.500 Euro pro Monat

Content-Kalender, ein paar Posts pro Woche auf ein bis zwei Plattformen, Community-Management und leichtes Reporting. Content nutzt vorhandene Assets statt neuer Shootings.

Wachsende Marke, Paid-Social-Fokus

2.500 bis 5.000 Euro pro Monat

Meta- und TikTok-Ads-Betreuung, Creative-Testing, Conversion-Tracking und Reporting. Werbebudget getrennt, meist 5.000 bis 20.000 Euro. Jeden Monat etwas neues Creative.

Etablierte Marke, volles Social-Programm

ab 6.000 Euro pro Monat

Strategie, regelmaessige Videoproduktion, organisch plus paid auf mehreren Plattformen, Creative-Direction und ein dediziertes Team. Werbebudget und Produktionsbudget obendrauf.

So senkst du die Kosten

  • Entscheide vor dem Einholen von Angeboten, ob du organisch, paid oder beides brauchst. Ein Paket zu kaufen, das du nur halb nutzt, ist der haeufigste Mehraufwand.
  • Streiche Plattformen, auf denen dein Publikum nicht aktiv ist. Auf einem Kanal zu posten, mit dem niemand interagiert, ist reine Verschwendung.
  • Verwerte ein gutes Video in vielen Formaten, statt fuer jeden Post frischen Content zu beauftragen.
  • Halte das Werbebudget schriftlich vom Betreuungshonorar getrennt, gerade bei Prozentmodellen.
  • Frag nach Beispielen von Content, den die Agentur tatsaechlich produziert hat, nicht nach einem polierten Showreel ihres besten Kunden aller Zeiten.

Social-Media-Agentur-Kosten teilen sich sauber in zwei sehr unterschiedliche Aufgaben, und sie zu verwechseln ist der Punkt, an dem Budgets entgleisen. Organisches Social ist Content- und Community-Arbeit: Posts planen, Assets produzieren, auf Kommentare antworten und ueber die Zeit eine Audience aufbauen. Paid Social ist Mediaeinkauf: Kampagnen aufsetzen, Creatives testen, auf Conversions optimieren und den Return reporten. Beides stuetzt sich auf andere Faehigkeiten und andere Leute, also verkauft eine Agentur, die beides anbietet, mehr Stunden. Bevor du Angebote vergleichst, sei ehrlich, was deine Ziele wirklich treibt, denn ein volles Paket zu zahlen, wenn du nur Paid-Betreuung brauchst, ist der haeufigste Weg, zu viel auszugeben.

Content-Produktion ist der groesste einzelne Treiber der Rechnung. Eine Agentur, die Stock-Bilder repostet und einfache Grafiken macht, ist guenstig, weil die Arbeit leicht ist. Eine Agentur, die regelmaessig Short-Form-Video produziert, mit Shootings, Skript, Schnitt und plattformnativen Hooks, ist teuer, weil das echte Produktion ist. Die Anzahl der Plattformen vervielfacht das weiter, denn jede will ihr eigenes Format und ihren Takt. Hier verstecken sich auch aufgeblaehte Gebuehren: Agenturen verrechnen manchmal volle Produktionspreise und liefern recyceltes Stock. Lass dir deshalb immer echte Beispiele zeigen, die sie fuer Kunden wie dich gemacht haben, nicht ein Best-of-Showreel.

Speziell bei Paid Social folgt die Gebuehr meist dem Werbebudget und dem Optimierungsaufwand, den es rechtfertigt. Ein kleines Budget traegt eine moderate Gebuehr, mehr Spend rechtfertigt mehr Test- und Analysestunden. Die ehrliche Struktur haelt das Werbebudget, das an Meta oder TikTok geht, schriftlich getrennt vom Honorar, das an die Agentur geht. Sei vorsichtig bei Prozentmodellen mit kleinem Budget, denn sie belohnen mehr Spend statt bessere Effizienz, und achte darauf, dass eine mit dem Budget wachsende Gebuehr wirklich mehr Arbeit kauft und nicht dieselbe Arbeit zum hoeheren Preis.

Zur Wahl der Stufe: Eine kleine Marke, die Praesenz aufbaut, braucht selten ein 6.000-Euro-Programm. Ein fokussiertes Organic-Paket von 1.000 bis 2.500 Euro oder ein schlanker Paid-Social-Auftrag mit einem echten Spezialisten schlaegt meist einen ausufernden Full-Service-Deal, der von Juniors betreut wird. Steig erst auf ein volles Programm um, wenn Social ein ernster Wachstumskanal fuer dich ist und du wirklich Strategie, regelmaessige Produktion und mehrere Plattformen gemeinsam betreut brauchst. Wie bei jeder Agenturbeziehung gilt: Frag genau, wer auf welchem Level arbeitet, halte Media vom Honorar getrennt und starte mit einer Strategiepruefung mit festem Umfang, bevor du dich auf einen langen Retainer festlegst.

Häufige Fragen

Leichte Organic-Pakete starten bei rund 1.000 bis 2.500 Euro. Paid-Social-Betreuung liegt bei 1.500 bis 5.000 Euro plus Werbebudget. Volle Programme mit Content-Produktion gehen ab 6.000 Euro. Die Content-Menge ist der groesste Schwankungsfaktor.

Organic-Preise zahlen Content- und Community-Arbeit, abgerechnet meist als laufende Leistung. Paid-Social-Preise zahlen Mediaeinkauf und Optimierung, oft skalierend mit dem Werbebudget. Es sind verschiedene Aufgaben, also hebt das Buendeln die Gebuehr.

Einfache Grafiken sind guenstig, Short-Form-Video liegt typisch bei 300 bis 1.500 Euro pro Asset je nach Aufwand. Regelmaessige Videoproduktion ist der groesste Treiber eines Social-Retainers.

Nein. Das Werbebudget sollte immer getrennt vom Honorar sein, schriftlich. Das Honorar bezahlt die Agentur fuer ihre Arbeit, das Werbebudget geht direkt an Meta, TikTok oder andere Plattformen. Beides zu buendeln verschleiert, wofuer du zahlst.

Nicht immer. Viele Marken brauchen nur eines. Entscheide vor dem Einholen von Angeboten, was deine Ziele wirklich treibt, denn ein volles Paket zu zahlen, das du nur halb nutzt, ist der haeufigste Weg, bei Social zu viel auszugeben.

Zahlst du fuer Social, das nicht liefert?

Wir fokussieren auf Paid Social, das du messen kannst, mit Creative fuer jede Plattform und einem Reporting, das du lesen kannst. Lass uns dein aktuelles Setup pruefen und zeigen, was funktioniert.