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Online-Marketing-Agentur Kosten: Saetze und Retainer 2026

Stundensaetze, Retainer-Spannen und Projektpreise fuer den DACH-Markt, plus was die Rechnung wirklich hoch oder runter treibt.

Stand: 2026-06
Calculator, euro coins and an ascending bar chart representing advertising costs

Kurzantwort

Eine Online-Marketing-Agentur im DACH-Raum verlangt typisch 80 bis 180 Euro pro Stunde oder arbeitet auf einem Monats-Retainer von 1.500 bis 8.000 Euro je nach Umfang. Kleine Unternehmen starten oft bei 1.500 bis 3.000 Euro pro Monat, voller Full-Service-Performance liegt bei 5.000 Euro aufwaerts. Einmalprojekte wie ein Audit kosten 1.000 bis 5.000 Euro.

Preisspannen im Überblick

Position Spanne Hinweis
Stundensatz, Junior oder kleinere Agentur 80 bis 110 Euro Schweiz oft 120 bis 180 CHF
Stundensatz, Senior-Stratege oder Spezialist 120 bis 180 Euro Paid-Media-Leads, technisches Tracking
Einstiegs-Retainer (ein Kanal, schlank) 1.500 bis 3.000 Euro pro Monat Passt fuer kleine Unternehmen und schlanke Teams
Mittlerer Retainer (Multi-Channel-Performance) 3.000 bis 6.000 Euro pro Monat Google plus Meta, Reporting, Optimierung
Full-Service-Retainer 6.000 bis 15.000 Euro plus pro Monat Strategie, mehrere Kanaele, dediziertes Team
Einmaliges Audit oder Strategieprojekt 1.000 bis 5.000 Euro Fester Umfang, klares Ergebnis
Prozentmodell auf das Werbebudget 10 bis 20 Prozent des Mediabudgets Ueblich bei groesseren Werbebudgets

Was die Kosten beeinflusst

Abrechnungsmodell

Stundenabrechnung, feste Retainer, Prozent vom Werbebudget und Performance-Deals ergeben sehr unterschiedliche Summen. Ein Retainer gibt dir Planbarkeit, ein Prozentmodell skaliert mit dem Budget, Stunden passen fuer Einmalarbeit. Ein unpassendes Modell ist ein haeufiger Grund, warum Kunden das Gefuehl haben, zu viel zu zahlen.

Umfang und Anzahl der Kanaele

Ein Google-Ads-Konto zu betreuen kostet einen Bruchteil eines integrierten Programms ueber Google, Meta, LinkedIn und Tracking. Jeder Kanal bringt Setup-, Reporting- und Abstimmungszeit, daher ist der Umfang meist der groesste Treiber der Monatsgebuehr.

Senioritaet der Leute an deinem Konto

Manche Agenturen verkaufen einen Senior-Pitch und besetzen dein Konto dann mit Juniors. Welches Level tatsaechlich die Arbeit macht und wie viele Stunden Senior-Strategie du gegenueber reiner Ausfuehrung bekommst, wirkt direkt auf Kosten und Ergebnis.

Komplexitaet und Wettbewerb

Ein einfaches lokales Lead-Gen-Konto braucht weit weniger laufende Arbeit als ein laenderuebergreifendes E-Commerce-Konto mit tausenden Produkten. Mehr Komplexitaet und umkaempftere Auktionen fordern mehr Stunden, das hebt den Retainer.

Tiefe von Reporting und Tooling

Standard-Dashboards der Plattformen sind guenstig. Eigenes Looker-Studio-Reporting, Server-Side-Tracking und saubere Attribution kosten Setup und Pflege, aber genau das macht Ausgaben nachvollziehbar. Billigere Agenturen sparen sich das oft, und damit bleibt Verschwendung verborgen.

Budget-Beispiele aus der Praxis

Kleines Unternehmen, ein Kanal

1.500 bis 3.000 Euro pro Monat

Ein Kanal wie Google Ads von einem Spezialisten betreut, monatliche Optimierung, sauberes Dashboard, ein Monatscall. Mediabudget kommt obendrauf, typisch 1.000 bis 5.000 Euro.

Wachsender Mittelstaendler, Multi-Channel

3.500 bis 6.000 Euro pro Monat

Google plus Meta gemeinsam betreut, sauberes Conversion-Tracking, eigenes Reporting, A/B-Tests und ein fester Ansprechpartner. Mediabudget meist 10.000 bis 30.000 Euro.

Etablierte Marke, Full-Service

ab 8.000 Euro pro Monat

Strategie, mehrere Paid-Kanaele, Creative-Direction, fortgeschrittenes Tracking und ein dediziertes Team. Oft kombiniert mit einer Prozent-Komponente auf groessere Mediabudgets.

So senkst du die Kosten

  • Frag genau, wer an deinem Konto arbeitet und auf welchem Level, und gleiche es mit der Rechnung ab. Senior-Saetze fuer Junior-Ausfuehrung zu zahlen ist der haeufigste Mehraufwand.
  • Trenne Mediabudget und Betreuungshonorar schriftlich, damit du immer weisst, was an die Plattformen geht und was an die Agentur.
  • Starte mit einem Audit mit festem Umfang, bevor du einen langen Retainer unterschreibst. Es zeigt, ob die Agentur dein Konto wirklich versteht.
  • Meide reine Prozentmodelle bei kleinen Budgets, denn sie belohnen mehr Ausgeben statt besser Ausgeben.
  • Bestehe auf einem Reporting, das du auch ohne die Agentur lesen kannst, damit dich keine undurchsichtigen Dashboards binden.

Was die Preise von Online-Marketing-Agenturen treibt, ist vor allem Personenzeit und Senioritaet, nicht Software. Wenn du einen Retainer zahlst, kaufst du eine bestimmte Stundenzahl von Leuten auf einem gewissen Skill-Level. Deshalb koennen ein Retainer von 1.500 Euro und einer von 6.000 Euro beide fair sein: Der erste kauft vielleicht ein paar Stunden Spezialist pro Woche auf einem Kanal, der zweite ein kleines Team ueber mehrere Kanaele mit Strategie und eigenem Reporting obendrauf. Die Falle ist anzunehmen, eine hoehere Gebuehr bedeute immer bessere Arbeit. Oft heisst sie nur mehr Umfang oder mehr Senior-Leute, und du solltest genau sehen koennen, was davon.

Der haeufigste Preisfehler, den wir sehen, ist ein unpassendes Modell. Ein reiner Prozent-Deal sieht sauber aus, aber bei kleinen Budgets bezahlt er die Agentur dafuer, das Budget hochzufahren statt die Effizienz, und bei sehr grossen Budgets zahlt er leise zu viel fuer Routinebetreuung. Ein fester Retainer gibt Planbarkeit, kann aber abdriften, wenn der Umfang waechst, ohne dass sich die Gebuehr aendert. Das ehrliche Setup trennt das Mediabudget, das an Google oder Meta geht, vom Betreuungshonorar, das an die Agentur geht, schriftlich, damit du immer weisst, welcher Euro was tut.

Wann welche Stufe Sinn ergibt: Ein kleines Unternehmen mit einem Kanal und kleinem Budget braucht selten einen 6.000-Euro-Retainer. Ein fokussierter Auftrag von 1.500 bis 3.000 Euro mit einem echten Spezialisten schlaegt meist ein billiges Full-Service-Paket, das von Juniors betreut wird. Sobald du Kanaele hinzunimmst, waechst die Arbeit fuer Abstimmung, Tracking und Reporting ueberproportional, und dann verdient ein mittlerer Retainer von 3.000 bis 6.000 Euro sein Geld. Full-Service lohnt sich erst, wenn Paid Media ein ernster Posten ist und die Kosten schlechter Ausfuehrung die hoehere Gebuehr klar uebersteigen.

Ein praktischer Test, bevor du irgendetwas unterschreibst: Frag zuerst nach einem Audit mit festem Umfang. Eine gute Agentur schaut sich deine Konten, dein Tracking und deine Struktur an und sagt dir dann, was wirklich falsch laeuft und was sie aendern wuerde. Dieses eine Projekt, meist 1.000 bis 5.000 Euro, sagt dir mehr darueber, ob die Agentur dein Geschaeft versteht, als jede Pitch-Praesentation, und ist weit guenstiger, als die Antwort erst sechs Monate in den Retainer hinein herauszufinden.

Häufige Fragen

Einstiegs-Retainer beginnen bei rund 1.500 bis 3.000 Euro fuer einen Kanal. Multi-Channel-Performance liegt bei 3.000 bis 6.000 Euro, Full-Service-Programme ab 8.000 Euro. Das Mediabudget ist getrennt und geht direkt an die Plattformen.

Bei einem Kanal oft ja, weil ein Freelancer weniger Overhead traegt. Eine Agentur lohnt sich, wenn du mehrere Spezialisten, Ausfallsicherheit und breiteren Umfang unter einem Dach brauchst. Die richtige Wahl haengt davon ab, wie viele Kanaele du faehrst.

Im DACH-Markt sind 80 bis 110 Euro fuer Junior- oder kleinere Agenturarbeit ueblich und 120 bis 180 Euro fuer Senior-Strategen und Spezialisten. Die Schweiz liegt tendenziell hoeher. Pruefe immer, wer die Arbeit tatsaechlich macht.

Feste Retainer geben Planbarkeit und passen fuer die meisten Budgets. Prozentmodelle passen zu grossen Budgets, koennen aber bei kleinen Budgets mehr Ausgeben statt besser Ausgeben belohnen. Trenne Mediabudget und Honorar in jedem Fall.

Frag, wer auf welchem Level an deinem Konto arbeitet, trenne Media und Honorar schriftlich, starte mit einem Audit mit festem Umfang und bestehe auf einem Reporting, das du selbst lesen kannst. Transparenz ist der beste Schutz gegen Verschwendung.

Unsicher, was du eigentlich zahlen solltest?

Starte mit einem Audit mit festem Umfang. Wir zeigen dir, was dein aktuelles Setup wert ist, wo die Verschwendung steckt und wie ein fairer Umfang fuer dein Geschaeft aussieht.