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Frequency Capping

Targeting & Auslieferung

Definition

Frequency Capping ist eine Auslieferungseinstellung, die begrenzt, wie oft eine einzelne Person deine Anzeige in einem definierten Zeitraum sieht, zum Beispiel drei Impressionen pro Woche. Sie schützt das Budget davor, dieselben Nutzer zu oft zu bespielen, und bremst die Ad Fatigue.

Die Frequenz ist die durchschnittliche Anzahl, wie oft jede Person in deiner Zielgruppe deine Anzeige gesehen hat. Frequency Capping setzt dieser Zahl eine Obergrenze. Statt die Plattform einem interessierten Nutzer dieselbe Anzeige fünfzehnmal zeigen zu lassen, sagst du ihr, nach einer festgelegten Zahl pro Zeitraum zu stoppen. Das übrige Budget geht dann an Leute, die die Anzeige noch nicht gesehen haben, was bei gleichem Spend meist mehr Reichweite und weniger Streuverlust bedeutet.

Capping verhält sich je Kanal sehr unterschiedlich. Display und YouTube geben dir direkte, granulare Kontrolle über Impressionen pro Nutzer und Tag oder Woche. Auch Reichweiten- und Brand-Kampagnen auf Meta lassen explizite Caps zu. Viele von Metas optimierungsgetriebenen Kampagnentypen aber, inklusive Advantage+, steuern die Frequenz automatisch und geben dir kaum manuelle Kontrolle, mit der Logik, der Algorithmus solle entscheiden, wie oft eine Anzeige zu zeigen ist, um Conversions zu maximieren. Zu wissen, wo du cappen kannst und wo nicht, gehört zum richtigen Einsatz dazu.

Du legst ein Maximum fest, etwa drei Impressionen pro Nutzer in sieben Tagen, und der Adserver zählt die Kontakte je Nutzer (über Cookies, Device-IDs oder einen eingeloggten Graphen) und stoppt die Auslieferung, sobald eine Person das Limit erreicht. Caps lassen sich pro Tag, pro Woche oder für die ganze Kampagne setzen, und auf manchen Plattformen cappst du Klicks oder Sequenzschritte statt reiner Impressionen. Engere Caps verteilen die Reichweite breiter, können aber Leute unterbespielen, die mehrere Kontakte zum Konvertieren brauchen. Lockerere Caps schaffen Wiedererkennung, riskieren aber Fatigue und Streuverlust. Die richtige Einstellung wiegt Reichweite gegen die Kontakte ab, die dein Angebot tatsächlich braucht.

Ohne Cap kann ein kleiner Teil deiner Zielgruppe einen großen Anteil des Budgets aufsaugen und dabei immer weniger zurückgeben, klassische Ad Fatigue. Ein sinnvolles Cap verschiebt diesen Spend hin zu frischer Reichweite und hält den Cost per Result länger niedrig. Es schützt auch deine Marke: Niemand sieht gern dieselbe Anzeige zehnmal am Tag, und Überkontakt verwandelt Interesse schnell in Genervtheit. Capping ist einer der einfachsten Hebel, um aus demselben Budget mehr herauszuholen.

Häufige Fragen

Das hängt von Ziel und Kanal ab. Für Prospecting und Reichweite cappen viele Werbetreibende bei etwa 2 bis 3 Impressionen pro Nutzer und Woche, um die einzigartige Reichweite zu maximieren. Beim Retargeting, wo du präsent bleiben willst, kann ein etwas höheres Cap passen. Teste und beobachte dann die Frequenz gegen den Cost per Result, statt eine Zahl für immer festzunageln.

Metas am stärksten automatisierte Kampagnentypen steuern die Frequenz im Rahmen der Conversion-Optimierung selbst, deshalb sind manuelle Caps eingeschränkt oder nicht verfügbar. Brauchst du harte Kontrolle, nutze Reichweiten- oder Brand-Ziele oder steuere den Kontakt über Zielgruppengröße, Ausschlüsse und Creative-Rotation.

Ein vernünftiges Cap tut das meist nicht, weil die entfernten Extra-Impressionen ohnehin schon jenseits des sinnvollen Ertrags lagen. Ein viel zu niedriges Cap kann Conversions kosten, indem es Leute stoppt, bevor sie die Anzeige oft genug gesehen haben. Bemiss das Cap also an der Zahl der Kontakte, die dein Angebot wirklich braucht.

Hör auf, für Überkontakt zu bezahlen

Wir setzen Frequenz- und Reichweiten-Kontrollen über deine Kanäle, damit Budget an frische Zielgruppen geht statt die wenigen abzunutzen, die dich schon gesehen haben.